Am heutigen Mittwoch, den 20.01.2021 wurden wir kurz nach halb 6 Uhr morgens unsanft geweckt und in die Dornierstraße zu einem gemeldeten Zimmerbrand mit vermisster Person gerufen. Eine aufmerksame Anwohnerin hatte die piependen Rauchmelder ihrer Nachbarin gehört, Brandgeruch wahrgenommen und die Feuerwehr verständigt.

Als wir eintrafen, war die Wohnung stark verraucht und die Bewohnerin noch in der Wohnung. Durch heftiges Klopfen und Klingeln öffnete sie die Türe und konnte ihre Wohnung noch selbständig verlassen. Zusammen mit der Polizei verbrachten wir die Dame ins Freie und übernahmen die Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.
Parallel dazu ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz in die Wohnung vor und löschte einen Kleinbrand in der Küche ab. Um eine weitere Rauchausbreitung in das Treppenhaus zu verhindern, setzten wir einen Rauchschutzvorhang, das Treppenhaus und die Wohnung wurde mit unserem Überdrucklüfter belüftet.
Nach gut einer halben Stunde konnten wir die Einsatzstelle wieder verlassen und zum Frühstück nach Hause fahren.
Auch hier hat sich wieder einmal gezeigt, wie wichtig Rauchmelder sind, um Menschenleben zu retten. Ohne diese, und die aufmerksame Nachbarin, wäre dieser Einsatz vielleicht nicht so glimpflich abgelaufen.